In Gera hat sich eine „Initiative Zukunft Gera“ zusammengefunden. Sie wird getragen von Bürgern der Stadt. Das gemeinsame Agieren soll dabei insbesondere durch Projekte nach außen getragen werden, um die Sache wieder in den Fokus zu rücken.

Als ein erstes Projekt organisiert die Initiative am 13. März 2026 mit Beginn 18.00 Uhr im Rathaussaal eine Podiumsdiskussion. Unter dem Titel „Wohin mit der Wismut-Kunst?“ sollen kunst- und kulturwissenschaftliche Experten gehört und das Thema mit dem Publikum diskutiert werden. Intention der „Initiative Zukunft Gera“ ist es, das künftige Museumskonzept um das Kapitel Wismut zu ergänzen und so die Wismut-Kunstsammlung, die nach einem ständigen Ausstellungsort sucht, nach Gera zu holen.

Gera und die Wismut verband über Jahrzehnte bis zur Wende 1989/90 eine enge Beziehung. Tausende Wismut-Kumpel aus den Uran-Bergbaubetrieben im Umland und ihre Familien hatten ihren Lebensmittelpunkt in der Stadt. Dass dieses Kapitel der Stadtgeschichte nicht mit der Zeit in Vergessenheit gerät, auch dazu soll die Wismut-Kunst in der Stadt beitragen. Sie kann auch bewirken, Blicke von außen auf Gera anzuziehen.

 

Tilo Wetzel und Hartmut Straaß, Martin Dittrich, Bettina Etzrodt, Dr. Reinhard Etzrodt, Andreas Kinder, Ralf Kirchner, Mario Potyka

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